Samuel-Heinicke-Fachoberschule

Erasmus+

The European Union fosters Lifelong Learning (Pädagogischer Austauschdienst, EU-Bildungsprogramme) for different groups. ERASMUS+ / Comenius supports exchanges of schools that cooperate in projects in multilateral partnerships for up to three years. Students participating actively in a workshop at an international meeting are entitled for the "EuroPass Mobility" - an official certificate documenting the acquired skills.

Disclaimer:
This project has been funded with support from the European Commission. This publication [communication] reflects the views only of the author, and the Commission cannot be held responsible for any use which may be made of the information contained therein.

Die Europäische Union unterstützt mit der Programmgeneration ERASMUS+  (Pädagogischer Austauschdienst, EU-Bildungsprogramme)  lebenslanges Lernen für die verschiedensten Personengruppen. Im Bereich der Schulbildung werden im Rahmen von „Comenius“ multilaterale Projektpartnerschaften mit einer maximalen Laufzeit von drei Jahren gefördert. Den teilnehmenden Schülern wird mit dem "EuroPass Mobility" eine sogenannte Lernerfahrung in diesem Kontext zertifiziert.

Welche Zukunft wollen wir? – YOU-TOPIA (2016 - 2019)


Mit Beginn des Schuljahres 2016/17 startete das dreijährige EU-geförderte Erasmus+ Projekt YOU-TOPIA (www.you-topia.eu) mit Partnerschulen aus
- Irland (Longford: www.scoilmhuirelongford.ie)
- Italien (Martano Lecce: www.trinchesemartano.it)
- Lettland (Riga: www.r2vsk.edu.lv)
- Polen (Krosno: www.lo1krosno.info.pl)
- der Slowakei (Bratislava: www.soskocelovaba.edu.sk) und
- Schweden (Gislaved: http://gisgym.gislaved.se).

 

In Workshops, Diskussionsrunden, Expertengesprächen u.a.m. gehen wir den großen Fragen nach:
- Welche ZUKUNFT wollen wir?
- Wie werden wir zur Mitte des Jahrhunderts leben?
- Wie werden fortschreitende Digitalisierung, Gentechnologie, Robotics uns beeinflussen?
- Wie können wir gemeinsam eine lebenswerte und nachhaltige Zukunft gestalten?

Die TeilnehmerInnen beschäftigen sich in der Vorbereitung (in der Heimatschule) in den ersten anderthalb Jahren mit folgenden Schwerpunkten, unseren sog. Focus Areas:
1) Kommunikation der Zukunft (LTA in MÜNCHEN im Dezember 2016)
2) Bildung und Arbeit (Arbeit/Industrie 4.0) (LTA in BRATISLAVA im April 2017)
3) Umweltschutz und Energieversorgung (Energiewende) (LTA in RIGA im November 2017).

Die Ergebnisse dieser Einheiten münden sodann in die folgenden Themengebiete und werden um weitere relevante Schwerpunkte bereichert:
4) Smart City (LTA in LONGFORD im März 2018)
5) Smart Life (LTA in MARTANO LECCE im Oktober 2018)
6) Smart World (LTA in MÜNCHEN im April 2019).

Und zum großen Finale planen wir die Übergabe unserer CHARTA DER ZUKUNFT im Europäischen Parlament in Straßburg.

Bei diesen sog. Learning and Teaching Activities (LTA) vor Ort arbeiten die TeilnehmerInnen in international gemischten Gruppen am jeweiligen Schwerpunktthema, und je nach Möglichkeiten besuchen die Gruppen Firmen, Organisationen und Experten hierzu. Aber auch in der Vor- und Nachbereitung dieser Projektwochen findet in den Heimatschulen Projektarbeit statt, und es werden Exkursionen unternommen.

Tagesaktuelle Informationen finden sich im Schaukasten neben dem Lehrerzimmer im 1. OG und auf der Projekt-Website www.you-topia.eu .

I can do! (2013 - 2015)

This project involves mainly hard-of-hearing students from Riga (Latvia) and Posen (Poland), but not solely. The focus lies on getting to know the European labour market and the options it offers for deaf people. We analyse and compare the situations in the partner countries with regards to schooling, transitions, support by the individual states and the EU, etc. Furthermore we aim at setting up self-confidence and soft skills and of course prepare them for the labour market(s). We cooperate with organisations specialized on supporting hard-of-hearing people and governmental institutions.

In diesem Projekt sind vornehmlich gehörlose und schwerhörige Schüler aus Riga (Lettland) und Posen (Polen) dabei, aber nicht ausschließlich. Der Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung der Arbeitsmärkte, wie sie sich speziell hörgeschädigten Menschen bieten. Wir analysieren und vergleichen die Situationen in den Partnerländern hinsichtlich Schulbildung, Integration in den Arbeitsmarkt, Übergängen zwischen einzelnen Bildungseinrichtungen, etc. Ziel ist es, unsere Schüler für diese Herausforderungen fit zu machen. Hierzu kooperieren wir mit Gehörlosenverbänden und staatlichen Stellen (Agentur für Arbeit, Integrationsamt, etc.)

See you - See me (2012 - 2014)

This project ended in July 2014, after two years of intensive national and international meetings and 10,666 kilometres of travelling. Together with schools in Ankara (Turkey), Bratislava (Slovak Republic), Krosno (Poland) and Longford (Ireland), students with and without special needs looked at different cultures, with special regard to the culture of deaf people. English and sign languages were the main media of communication. 54 members of our school met their colleagues in five meetings taking place in every school once. We cooperated in four international workshops: Culture, Press Group, Video and Theatre. The groups released newspapers, produced films, performed on the stage, etc. It was a challenge for everybody involved in the project as language barriers seemed high in the beginning. In the end many students found friends – maybe for life.

Dieses Projekt endete nach zwei Jahren und 10.666 Kilometern mit einem großartigen Abschlusstreffen im Juli 2014 in Krosno (Polen). Zuvor trafen sich die Partner aus Krosno, Ankara (Türkei), Bratislava (Slowakei), Longford (Irland) und unserer Schule jeweils für eine Woche zu internationalen Workshops und Begegnungen. Hauptthema war „gelebte Inklusion“, deren Ergebnisse in Filmen, Theaterstücken, eMagazines, etc. Realität wurden: Hörende und gehörlose Schüler und Lehrer arbeiteten mit großem Engagement an der Umsetzung des Themas, innerhalb der Workshops, aber auch davor und danach und bei weiteren privat organisierten Treffen.