Samuel-Heinicke-Fachoberschule

Schülerzeitung der SHF gewinnt im Bundeswettbewerb

Das Dach-Street-Journal der Samuel-Heinicke-Fachoberschule gewinnt 2. Platz im Schülerzeitungswettbewerb der Länder

(Foto: Augustinum)

Die Schülerzeitung Dach-Street-Journal der Samuel-Heinicke-Fachoberschule des Augustinum hat im bundesweiten Schülerzeitungswettbewerb den 2. Platz in der Kategorie „Berufliche Schule“ gewonnen. Mit ihrer Ausgabe hat sich die Redaktion gegen insgesamt 1.900 Einsendungen durchgesetzt und darf sich über ein Preisgeld von 500 Euro freuen.

„Wir sind sehr stolz auf den Gewinn. Das ist wirklich einzigartig. Und es zeigt, was man alles auch als kleine Schule auf die Beine stellen kann“, sagt Direktorin Brigitte Schorer. Die Fachoberschule fördert Schülerinnen und Schüler mit Hörbeeinträchtigungen.

Rund zehn Schülerinnen und Schüler unter der sehr engagierten und kompetenten Leitung von Chefredakteurin Nini Sturm aus der 13. Klasse, gestalten das Dach-Street-Journal fast gänzlich in Eigenregie. Unterstützt werden sie von der Lehrerin Verena Glotz. „Die Themen sucht sich die Redaktion gemeinsam aus, aber jeder darf das schreiben, was er oder sie will“, betont die Rektorin. So entstehen immer wieder schöne Hefte, die durch ihr klares Layout und die gut geschriebenen Artikel überzeugen. „Da steckt wirklich viel Arbeit drin. Der Gewinn ist umso bemerkenswerter, weil die Schülerinnen und Schüler einer Fachoberschule ohnehin einen dichten Lehrplan haben“, sagt Schorer. Die Schulleiterin freut sich zudem auch über die Gratulation des Bayerischen Kultusministers Prof. Dr. Michael Piazolo, der das Engagement würdigte.


Foto: Augustinum. Die Redaktion des Dach-Street-Journal mit der Siegerausgabe „Reisen“ in Händen von Chefredakteurin Nini Sturm 

Die achte Ausgabe mit dem Thema „Reisen“ wurde nun prämiert, im März erschien die neunte Ausgabe mit dem Thema „Helden“ wieder in einer Auflage von 130 Exemplaren. Das Dach-Street-Journal ist nicht das einzige Produkt der Redaktion. Jedes Jahr bekommen neue Schülerinnen und Schüler einen „Survival-Guide“, mit Ansprechpartnern, einem Who-is-Who und Tipps aus der Kategorie „Was ist zu tun, wenn …“.

Für die Redaktion ist es nicht der erste Gewinn: Schon im vergangenen Jahr wurde das Dach-Street-Journal ausgezeichnet. Es bekam den 2. Preis des bayerischen Schülerzeitungswettbewerbs Blattmacher der Süddeutschen Zeitung in der Kategorie „Berufliche Schulen“. Mitte Juni fährt die Redaktion in Begleitung der Stellvertretenden Schulleiterin Frau Dr. Honka zur Preisverleihung nach Berlin, zum bundesweiten Schülerzeitungskongress und empfängt dort die Urkunde. Direktorin Schorer freut sich für die Schüler*innen: „Die Fahrt können einige auch richtig genießen, weil dann die Prüfungen schon vorbei sind.“

Werkschau von Arbeiten aus der fachpraktischen Ausbildung in der Schulwerkstatt der AR Gestaltung

am 28.2.19 in den Kirschen und 1.3.19 in der SHS-FOS Dachstraße

Die Fachoberschule mit der Ausbildungsrichtung Gestaltung / Kunst ist in der 11. Jahrgangsstufe wie folgt organisiert:
die Schüler*innen gehen das ganze Schuljahr im zweiwöchentlichen Wechsel in den Unterricht in der Dachstraße, ein halbes Jahr in die FOS-eigene Schulwerkstatt in den Kirschen und danach ein halbes Jahr in – von ihnen ausgewählte - Betriebe.

Judit Grünwald und Raphael Grotthuss sind unsere Werkmeisterin und unser Werkmeister, die im Schulpraktikum die Werkbereiche Holz, Metall, Papier und Schmuck anbieten.
Die Schüler*innen werden – entsprechend den Anforderungen im Lehrplan - intensiv in grundlegende Arbeitstechniken, den Umgang mit Werkzeugen und z.T. auch Maschinen eingeführt und unterwiesen.

Einblick in die fachpraktische Ausbildung samt ausgewählter Arbeiten und Werkstücke geben Schüler*innen und Werkmeister*in in einer eigens konzipierten Werkschau. Sie fand  am 28.2.19 in der SHS-FOS Werkstatt in den Kirschen und am 1.3.19 in der Dachstraße statt. Um die Arbeiten ansprechend zu präsentieren, wurden die Räume jeweils so umgestaltet, dass die verschieden Objekte wirkungsvoll zur Geltung kamen.
Dafür entworfene Plakate machten auf die Ausstellung aufmerksam.
Die AR Gestaltung freute sich, dass aufgrund des großen Interesses zeitweise erfreuliches Gedränge in den Räumen herrschte.

Vom Anfang und Ende - Erste und letzte Sätze der Weltliteratur

Ein Kunstprojekt der Samuel-Heinicke-Fachoberschule des Augustinum

Die Vernissage zur neuen Ausstellung
am Dienstag, 15. März 2016, 19:00 Uhr,
Theaterfoyer des Augustinum München-Neufriedenheim
Eintritt frei

Der erste Satz eines Romans muss sitzen! Er entscheidet, ob wir zum Weiterlesen verführt werden oder es sein lassen mit der Lektüre. Generationen von Autoren ringen deshalb seit jeher Tage, Wochen und manchmal sogar Monate mit diesem magischen ersten Satz, bis er endlich perfekt ist. Ähnlich viel Anstrengung kostet auch der letzte Satz eines Buches. Ein Schuljahr lang haben sich die vier Abiturientinnen Eva-Kathrin Däumler, Daniela Gelder, Christina Stadler und Justine Thomas gemeinsam mit ihrem Kunstlehrer Hubert Kretschmer zahlreichen ersten und letzten Sätzen der großen Weltliteratur gewidmet und diese grafisch umgesetzt. – zum Beispiel Theodor Fontanes „Effi Briest“, „Der Vorleser“ von Bernhard Schlink oder Astrid Lindgrens Kinderbuchklassiker „Pippi Langstrumpf“. Welche Ideen stecken hinter den einzelnen Ausstellungstafeln? – Das erzählen Ihnen die jungen Frauen und ihr Lehrer im Rahmen der Vernissage am besten einfach selbst. Die Ausstellung ist bis zum 13. April in unserem Theaterfoyer zu sehen.

Ina Marie Welling MA., Kulturreferentin Augustinum München-Neufriedenheim

Daniela Gelder und Justine Thomas, Ex-Schülerinnen der SHS-FOS

Ausstellung 13G in der FOS

Mittwoch, 07. April 2014