Schulsozialarbeit an der Samuel-Heinicke-Realschule
Die Schulsozialarbeit hat grundsätzlich eine beratende und betreuende Funktion. Zur Zielgruppe der Schulsozialarbeit gehören SchülerInnen, Eltern sowie Lehrer.
Darüber hinaus übernimmt sie kompensatorische, komplementäre und kooperative Aufgaben:
Diese fest etablierten Projekte werden im Rahmen der Schulsozialarbeit an der SHR organisiert und durchgeführt:
Die "Eigenverantwortliche VerhaltensAenderung" (EVA) beruht auf der Trainingsraum-Methode, die auf klaren Regeln und Konsequenzen aufgebaut ist. Das Recht auf störungsfreien Unterricht für alle und gegenseitiger Respekt sind das Leitbild des EVA - Modells. Verstößt ein/e SchülerIn wiederholt gegen die Klassenregeln muss er/sie den EVAraum aufsuchen. Hier spricht er/sie mit dem Pädagogen in Ruhe über das Geschehene und erarbeitet einen Rückkehrplan, mit dem er/sie wieder in Klasse zurückkehren darf. So wird auf Unterrichtsstörungen nicht mit einem Verweis oder Nacharbeit reagiert, sondern der/die SchülerIn reflektiert sein/ihr Verhalten reflektiert, erkennt was zur Störung geführt hat und erarbeitet sich neue Verhaltensweisen. Der versäumte Unterrichtsstoff muss von dem/r SchülerIn selbstständig nachgeholt werden.
Unter dem Leitgedanken "Nur was ich schätze, kann ich schützen" ist es das Ziel des MFM - Projekts, Mädchen und Jungen, die am Anfang der Pubertät stehen, dabei zu unterstützen, einen positiven Zugang zu ihren körperlichen Veränderungen, zu Zyklusgeschehen und Fruchtbarkeit zu finden, um später verantwortlich und sorgsam damit umzugehen. Während die Jungen "Agenten auf dem Weg..." sind, erleben die Mädchen "die Zyklusshow" live mit.
Diese Projekte sind bereits in Zusammenarbeit mit der SchauBurg und dem City - Filmtheater entstanden. Hierbei sollten die Schüler mit Kultur in positiver Form konfrontiert werden, sich mit bestimmten, aktuellen Themen in einem anderen Rahmen wie den gewohnten Frontalunterricht / Leistungserbringung auseinandersetzen können und so Werte wie Vertrauen, Empathie, Zivilcourage etc. erfahren, über die sie in einem freien Raum sprechen konnten. Der Fokus ist auf die Integration und Interaktion von gehörlosen, schwerhörigen und guthörenden Schülern gerichtet.
Das Schultheater der Landesschule kann auf eine lange, erfolgreiche Tradition zurückblicken. Unter Herrn Huter entstand an der SHR auch die Produktion "Peter Pan". Momentan ruht das Projekt, soll aber bald wieder "erwachen".
Die Fahrt ins Schullandheim ist eine Begegnungsmaßnahme und wird seit 2008 erstmalig für alle 5. Klassen organisiert. Somit haben alle SchülerInnen gleich zu Beginn des Schuljahres die Möglichkeit, sich gegenseitig näher kennenzulernen. Soziales Lernen und Persönlichkeitsförderung stehen auch im Mittelpunkt des schulischen Erziehungsauftrages. Erlebnispädagogische Maßnahmen können die Vorbereitung auf ein selbstständiges Leben begünstigen, soziale Kompetenzen verstärkt fördern und Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Initiative, eigenständiges, selbstverantwortliches Handeln und Arbeiten mit auf den Weg geben. Ganzheitliches Lernen in und von der Natur durch das gemeinsame Bewältigen von Problemen und Herausforderungen begünstigt eine soziale, verantwortungsbewusste Persönlichkeitsentwicklung.
Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass viele Schüler schon aufgrund ihrer Behinderung mit Mobbing-Erfahrung aus der Grundschule an die Realschule kommen und insofern ein erhöhtes Risiko herrscht, dass sie hier zu Tätern oder Opfern werden. Dem kann durch Prävention entgegengetreten werden!
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Kontakt
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Elternbeirat
Der Elternbeirat der Samuel-Heinicke-Realschule München, Förderschwerpunkt Hören, ist als einziger seiner Art als gemeinnütziger Verein organisiert.
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