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Ushirikiano

Trommler
Eine kleine Brücke zwischen zwei Kulturen
Über die Partnerschaft der Samuel-Heinicke-Schule mit der Iringa School for the Deaf in Tansania.

 

Seit 2003 besteht eine Partnerschaft zwischen der Samuel-Heinicke-Schule für Schwerhörige, München und der Iringa School for the Deaf, Tansania.

"Das Nord-Süd Gefälle nimmt stetig zu. Eine Partnerschaft zwischen Schulen in zwei sehr unterschiedlichen Ländern ist ein kleiner aber konkreter Versuch, diese Distanz zu verringern".
(J. Jones-Ullmann, Initiatorin der Partnerschaft)

Ushirikiano (In Kiswahili = Partnerschaft)

Im Rahmen unserer Partnerschaft möchten wir:
  • Eine Annäherung der beiden Kulturen durch den direkten, persönlichen Kontakt ermöglichen
  • Globales Lernen fördern *
  • Einen fachlichen Austausch aufbauen
  • Die Schule in Iringa in ihren Bestrebungen nach erhöhter Selbständigkeit unterstützen
  • Einem Land, das so schwer von der Aids Tragödie betroffen ist, unsere Freundschaft anbieten

* Der Leitfaden der pädagogischen Arbeit an der Samuel-Heinicke-Schule liegt in der Verbreitung eines differenzierten Bildes von Afrika.

Das heißt, Probleme wie Armut und Aids neben den vielen positiven Aspekten aufzuzeigen, wie z.B.


Wirtschaftliche Armut <-> Kultureller Reichtum
Wirtschaftliche Armut <-> Reichtum der Natur
Wirtschaftliche Armut <-> Reichtum an Menschlichkeit

Samuel-Heinicke-Schule
Wasserträger
Iringa-School, Tansania

 

Während des ersten Besuches in Iringa (2003), kristallisierten sich folgende Bereiche als besonders problematisch heraus:

  • 1.HörgeräteVersorgung: Weil es an Batterien mangelt tragen nur 10% der Schüler Hörgeräte.
  • 2.Berufsbezogene Ausbildung: Nach dem Abschluss haben einige Schüler große Schwierigkeiten, sich sinnvoll in das Dorfleben einzugliedern. Deshalb möchte die Schule einen Nähkurs anbieten, damit Fähigkeiten erworben werden, die später als Beitrag für den Unterhalt der Familie eingesetzt werden können.
  • 3.Lehrerausbildung: Die meisten Lehrer an der Schule haben keine Ausbildung in der Gehörlosenpädagogik. Da sie selber die Ausbildung finanzieren müssen, wird es vermutlich auch so bleiben.

 

 

Im August 2004 sind vie Mitarbeiter der Samuel-Heinicke-Schule auf eigene Kosten nach Iringa gefahren. Mit den Erträgen aus verschiedenen schulischen Veranstaltungen und Spenden haben wir drei Projekte in die Wege geleitet.

 

Hörgeräte, Batterien, Akkus und Ladegeräte (auch solar)
Es wurden einige akkubetriebene Hörgeräte mitgenommen, einschließlich der notwendigen Ladegeräte. Über CBM möchten wir eine regelmäßige Lieferung einrichten, damit mehr Schüler mit Hörgeräten versorgt werden können und die Abhängigkeit von teuren Batterien reduziert wird.

 

Cottage industry
Um den schon begonnenen Nähkurs weiter auszubauen spendete die Samuel-Heinicke-Schule zwei Nähmaschinen. Darüber hinaus wurden grundsätzliche Vereinbarungen über eine "cottage industry" getroffen, indem einige Produkte des Nähkurses bei Schulveranstaltungen in München verkauft werden. Der Profit wird in Form von Batterien usw. an die Schule in Iringa zurückgeführt.

 

Durchführung eines Workshops für Lehrer
Als Versuch, das chronische Problem der Lehrerausbildung anzugehen, wurde der erste Teil eines Workshop in ausgewählten Bereichen der Gehörlosenpädagogik und Sprachentwicklung durchgeführt, an dem 19 Lehrer teilnahmen. Obwohl eine Woche zwangsweise eine Oberflächlichkeit bedeutet, ist diese Arbeit dennoch eine der effektivsten "Multiplikatoren".

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Der Elternbeirat der Samuel-Heinicke-Realschule München, Förderschwerpunkt Hören, ist als einziger seiner Art als gemeinnütziger Verein organisiert. weiter
Augustinum Wohnstifte
Deutschlandkarte mit 22 Wohnstiften
Die Augustinum Gruppe betreibt 22 Wohnstifte in Deutschland. weiter